Letzter Wettkampftag der 3. Bundesliga / Relegation am Wochenende

Mit weißer Weste zur Relegation / Mit Großen-Linden auf Augenhöhe

Das VEGA Turnteam bleibt in dieser Saison ungeschlagen und fährt mit einer weißen Weste zu den Relegationswettkämpfen in Singen. Nach hartem Kampf setzt man sich mit 44:36 gegen den TV Bühl durch. In der Relegation wartet nun der TV Großen-Linden.

Auch wenn man nur theoretisch die Meisterschaft hätte verlieren können, wollte man mit dem nötigen Fokus in diese Begegnung gehen und diese auch für sich entscheiden. Dass dies alles andere als leicht werden würde, hatte man so nicht erwartet. Der TV Bühl erwischte einen Sahnetag, wohingegen beim TV Schiltach die Konzentration teilweise nicht hochgehalten werden konnte. Zwar gelang der Start am Boden noch recht gut, am Pferd aber spätestens konnte man den Athleten von Andreas Feigel anmerken, dass an diesem Tag nicht alles gut gehen sollte. Die Ringe waren in dieser Begegnung wohl das einzige Gerät, welches man fehlerfrei beturnen konnte. So war es letztendlich ein verdientermaßen enges Ergebnis, zu welchem auch starke Bühler beigetragen haben. Auf Schiltacher Seite gilt es nun, den Kopf frei zu machen und vollen Fokus auf die Relegation zu setzen.

Hier hat man nun Gewissheit, dass der TV Großen-Linden am Samstag ab 14 Uhr auf einen wartet. Es handelt sich dabei nicht um einen unbekannten Gegner. In der Relegation 2012 schlug man eben diese Mannschaft und stieg erstmals in die zweite Liga auf. Bei beiden Mannschaften gab es seitdem jedoch einige Veränderungen. Beispielsweise muss man sich überraschen lassen, wen der Gegner auf der Ausländerposition aufbieten wird, da deren niederländische Topscorer Axel Quist das Ende seiner Karriere angekündigt hat.

Die Hessen sicherten sich in dieser Ligarunde relativ souverän den zweiten Platz in der Nordstaffel der 3. Bundesliga hinter dem KTV Ries. Agieren wird man vermutlich auf Augenhöhe, wobei die Lindener eine Macht am Pferd darstellen. Damit ist eine Taktik wie gegen den VfL Kirchheim zu verfolgen - an diesem Gerät sollte man nicht in einen zu großen Rückstand geraten. Selber wird man bei guter Leistung vor allem an den Ringen sowie dem Reck punkten können. Spannung ist bei dieser Konstellation also vorprogrammiert.

Da man dank der geringen Entfernung einige Schiltacher Fans mitbringen wird, hat man gegenüber dem Kontrahenten einen kleinen „Heimvorteil“ vorzuweisen. Diesen sollte man auch nutzen. Denn am Ende wird es wohl auf die Tagesform ankommen, wer das Rennen in diesem Vergleich machen wird und in die zweithöchste deutsche Turnliga aufsteigt.