Auftakt der 2. Bundesliga

2. Bundesliga startet mit Auswärtswettkampf / Erste Standortbestimmung in Pfuhl

Die Vorbereitungen des VEGA Turnteams sind abgeschlossen. An diesem Samstag kommt es nun zu einer ersten Standortbestimmung in der 2. Bundesliga gegen den TSV Pfuhl. Aufgrund des vorgeschobenen Saisonstarts lässt sich der Gegner als auch die eigene Leistung schwer einschätzen, da die Tagesform vermutlich eine große Rolle spielen wird. Als Wiederaufsteiger scheint die Favoritenrolle bei diesem Auswärtswettkampf jedoch bei den Pfuhlern zu liegen.

Gegen den Zweitplatzierten der abgelaufenen Saison möchte man sich daher möglichst gut verkaufen, auch wenn man sich wenig Chancen für einen Sieg ausrechnet, sollte die junge Pfuhler Mannschaft ihr Potential ausschöpfen. Um diese erste Aufgabe möglichst erfolgreich zu gestalten, wird man dabei auf die internationale Unterstützung Luka van Den Keybus' (BEL) sowie Christian Baumanns (SUI) vertrauen. Letzterer darf erstmals seit 2013 wieder für den TV Schiltach an den Start gehen und hat inzwischen einige Podestplätze bei Europameisterschaften und die Teilnahme an den olympischen Spielen in Rio vorzuweisen.

Ansonsten setzt Cheftrainer Andreas Feigel auch in dieser Saison auf Konstanz und hat neben der punktuellen Verstärkung durch Nils Buchter, welcher von der zweiten Mannschaft Straubenhardts kommt, keine weitere Veränderungen zu vermelden. Somit gehen auch in diesem Jahr Manuel Do Roasario, Sandro Dathe, Timo Armbruster, Lion Sundermann, Pit und Tom Nakic für das VEGA Turnteam an die Geräte. Dabei hat man ganz im Gegensatz zur Vorsaison kaum über Verletzungssorgen zu klagen. Dementsprechend gut gelaunt tritt man am Samstag die Auswärtsreise in Richtung Neu-Ulm an und möchte sich Selbstvertrauen für das Vorhaben „Klassenerhalt“ holen. Um 18 Uhr startet der Wettkampf im Schulzentrum Pfuhl.


 

2. Bundesliga startet im Juni gegen Pfuhl

VEGA-Turnteam bereitet sich auf Zweitligaauftakt vor / Podestplätze bei den BaWü-Meisterschaften

Die Vorbereitung des VEGA-Turnteams auf die diesjährige Saison läuft auf Hochtouren. In ungefähr einem Monat kommt es zum ungewöhnlich frühen Auftakt in Pfuhl, wo man nach der direkten Rückkehr in die 2. Bundesliga den ersten Auswärtswettkampf hat. Einige Spannung dürfte nicht nur aufgrund des Gegners geboten sein, sondern auch wegen sich ändernder Regelungen durch den neuen olympischen Zyklus. Hierdurch ergeben sich einige neue Anforderungen, welche an die Turner gestellt werden.

Trotz der noch laufenden Vorbereitung hat man es sich jedoch nicht nehmen lassen, bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Öhringen anzutreten. Schließlich konnte man hier unter guten Bedingungen die teils umgeänderten Übungen austesten. Insgesamt waren mit Tom und Pit Nakic sowie Timo Armbruster drei Athleten aus Schiltach dabei, während Manuel do Rosario und Sandro Dathe aufgrund ihres Trainingsrückstands leider nicht starten konnten. Zwar verlief der Wettkampf nicht optimal, da die Routine in einigen Übungen noch sichtbar fehlte, dennoch konnte man einige Erfolge verzeichnen. Platzieren konnten sich die Schiltacher Athleten allesamt unter den Top 10 im Mehrkampf – Timo Armbruster belegte den 10., Tom Nakic den 8. und Pit Nakic den 7. Platz. Gleichzeitig sollten aber auch zwei Podestplätze an den Einzelgeräten errungen werden. Timo Armbruster holte sich mit einer starken Vorstellung den Vizetitel an den Ringen, während Pit Nakic von den Fehlern der Konkurrenz profitierte und mit seiner durchgeturnten Übung überraschend Platz 3 am Reck holte.

In den kommenden Wochen soll nun die nötige Stabilität und Wettkampfhärte antrainiert werden. Hierzu möchte man das in Berlin stattfindende Deutsche Turnfest vom 3. bis 10. Juni als Trainingslager nutzen. Mit von der Partie wird dann auch Lion Sundermann sein, dem letzte Woche bei den Niedersächsischen Meisterschaften ein Coup gelingen sollte. Er qualifizierte sich durch starke Leistungen für die Deutschen Meisterschaften - die lautstarke Unterstützung seiner Teamkollegen wird ihm dann gewiss sein, wenn Lion bei der DM, die im Zuge des Deutschen Turnfests stattfindet, an die Geräte geht. Schon eine Woche später wird es dann auch zum Auftakt gegen den TSV Pfuhl kommen.


 

Ligafinale der Herren-Bezirksliga

Chancenlos beim Ligafinale / Bezirksliga geht für 2. Herrenmannschaft zu Ende

Die 2. Herrenmannschaft durfte sich letzten Samstag beim Ligafinale in Grötzingen nochmals beweisen. Vor schöner Kulisse zeigte man insgesamt einen guten Wettkampf, konnte aber wie erwartet keine Punkte gegen andere Mannschaften holen.

Beginnen durfte man am Reck, wo Nico Skowaisa und Andreas Feigel einen guten Start für das dezimierte Team aus Schiltach hinlegten. Dirk Barwinsky war leider privat verhindert, sodass man unter anderem am Boden nur drei Athleten stellen konnte. Dennoch gelang es, das Beste daraus zu machen und man zeigte auch am zweiten Gerät tolle Übungen. Am Pferd setzte man die gute Leistung fort und auch an den Ringen konnte man überzeugen. Hart ins Gericht gingen dabei die Kampfrichter mit Stefan Heinzelmanns Übung, welcher wieder mal Höchstschwierigkeiten an diesem Gerät zeigen konnte, jedoch eine niedrige Note erhalten sollte. Am Sprung stimmte man sich durch drei solide Sprünge auf das Finale am Barren ein. Sebastian Schwarz, Nico Skowaisa und Andreas Feigel brachten hier den Wettkampf souverän, wenn auch nicht ohne Wackler, zu Ende.

Erwartungsgemäß war durch das Fehlen von Dirk Barwinsky nichts zu holen an diesem Tag. Somit wurde man in dieser Bezirksliga-Saison Letzter. Zumindest einen zählbaren Erfolg konnte man jedoch verbuchen: Andreas Feigel zeigte sich in hervorragender Form und wurde in der Einzelwertung des Ligafinals Erster.


 

Rückrunde der Landesliga Frauen

Gelungene Rückrunde beschert den Klassenerhalt

Das Damenteam des TV Schiltach hat in der Rückrunde in Überlingen den vierten Platz erobert. In der Endabrechnung der Landesliga 2017 rangiert man auf dem 5. Rang und sichert damit die Klasse.

Ziel bei diesem Wettkampf war es, mindestens drei Mannschaften hinter sich zu lassen, um nicht den Umweg über die Relegation gehen zu müssen. Trotz der Hiobsbotschaft, dass Verena Heinzelmann aufgrund einer Knieverletzung nicht starten konnte, zeigte das Team aus Schiltach an diesem Tag eine hervorragende Leistung. Trotz aller Nervosität im Einturnen, sollte man beim Wettkampf selbst Nervenstärke beweisen. Der TV Schiltach startete hierbei am Boden, wo vor allem Lena Bühler und Alexa Günter eine überzeugende Leistung abrufen konnten. Auch am Balken zeigte man Kampfgeist, indem man trotz einigen Problemen drei fehlerfreie Übungen vortrug. Annalena Schwarzwälder, Lena Bühler und Daniela Himmelsbach sorgten auch an diesem Gerät für ein gutes Ergebnis der Schiltacher Athletinnen. Durchweg starke Sprünge zeigte man am Sprung, darunter auch Annalena Schwarzwälder, die mit ihrem Tsukahara die Tages-Höchstnote aufseiten Schiltachs erzielte. Eine geschlossene Mannschaftsleistung war es dann auch am Stufenbarren, welche zu einem guten Endergebnis beitragen konnte. Alexa Günter und Nina Aubermann stellten zusammen mit Annalena Schwarzwälder die drei besten Übungen. Letztere konnte sich durch ihre Leistung schließlich mit dem dritten Platz in der Einzelwertung belohnen.

Am Ende stand eine Punktzahl von 125,3, mit der man den TV Mannheim-Waldhof (124,45), den TSG Seckenheim (122,85), die AG Unteres Hanauerland (121,0) und den TV Bühl (119,0) hinter sich lassen konnte. Hiermit übertraf man also das vorgegebene Ziel und schob sich verdientermaßen auf den 5. Platz in der Landesliga. Erleichtert zeigten sich beide Trainerinnen Miriam Behrend und Lisa Hug, da man es in diesem Jahr mit einer sehr starken Konkurrenz zu tun hatte. Trotz der personellen Schwächung in diesem Rückrundenwettkampf setzte sich das junge Team durch, sodass auch im nächsten Jahr wieder in der Landesliga geturnt werden darf.


 

2. Wettkampftag der Landesliga Frauen

Ein Sieg und eine Niederlage beim Heimwettkampf / Platz 5 das Ziel in Überlingen

Im letzten Vorrundenwettkampf dieser Landesliga-Saison gelingt dem 1. Damenteam des TV Schiltach ein Sieg über den TV Waldhof-Mannheim, während man gegen den TSG Seckenheim den Kürzeren zog und schiebt sich vor der Rückrunde in Überlingen auf Rang 5 in der Tabelle.

Vor heimischen Publikum zeigte man eine gute, wenn auch nicht fehlerfreie Leistung. Das Team von Miriam Behrend und Lisa Hug startete am Sprung in den Wettkampf und konnte hier gute Übungen abliefern. Auf Seiten Schiltachs zeigte Annalena Schwarzwälder den besten Sprung, gefolgt von Alexa Günter und Verena Heinzelmann. Etwas wacklig präsentierte man sich am Stufenbarren, konnte aber auch hier zumindest drei gute Übungen stellen. Allen voran Nina Aubermann und Annalena Schwarzwälder, wobei letztere erstmals im Wettkampf einen Unterschwung mit anschließendem Vorwärtssalto zum Abgang zeigte. Das Trio an diesem Gerät komplettierte Marlene Waidele. Am folgenden Balken zeigte das Team aus Schiltach Nerven und verhinderte durch einige Fehler ein besseres Ergebnis an diesem Gerät, obwohl Lena Bühler zum Geräte-Auftakt eine tadellose Übung zeigte. Um den Wettkampf erfolgreich zu Ende zu bringen, benötigte es zum Schluss also einen guten Bodendurchgang. Man ging teils hohes Risiko und versuchte dadurch wichtige Zehntel gutzumachen, sodass auch Verena Heinzelmann zum ersten mal in dieser Saison am Boden zum Zuge kam. Zusammen mit Alexa Günter, Lena Bühler und Daniela Himmelsbach gelang es am Ende auch hier, gute Übungen zu zeigen. Die Höchstnote für ihr Team verbuchte hierbei Tagesbeste Annalena Schwarzwälder - trotz Sturz beim Strecksalto mit ganzer Schraube zum Abgang.

Mit 125,2 Punkten gelang es den TV Waldhof-Mannheim (123,35) hinter sich zu lassen. Ganz knapp geschlagen geben mussten sich die Schiltacher Athletinnen hingegen dem TSG Seckenheim (125,5), welchem drei Zehntel Vorsprung für den Tagessieg reichten. Nächstes Wochenende wird dann bei der Rückrunde in Überlingen nochmals vollste Konzentration gefordert sein. Nachdem sich der TV Schiltach auf Platz 5 geschoben hat, möchte man diesen am kommenden Samstag um 14 Uhr verteidigen. Sollte ein guter Auftritt gelingen, so wird das eine lösbare Aufgabe sein.