2. Herrenmannschaft: 1. Wettkampftag der Landesliga 2018

WKG Griesheim/Schiltach gewinnt ersten Wettkampf der Landesliga

Die neu formierte Wettkampfgemeinschaft Griesheim/Schiltach hat den ersten Wettkampf der Landesliga Süd gegen die WKG Schwarzwald-Baar gewonnen. Mit 232,85 zu 223,45 und 12 zu 0 Gerätepunkten entschieden die Gäste den Vergleich in Löffingen für sich.

Es war ein Start-Ziel-Sieg: Die Mannschaft um Routinier Andreas Feigel setzte sich an allen Geräten gegen den Kontrahenten durch. Mit einer soliden Leistung ging es am Boden los. Pierre Donnette holte mit 10,5 Punkten die meisten Punkte an diesem Gerät für die WKG Griesheim/Schiltach. Auch am Pferd setzten die Turner ihren Lauf fort, auch wenn nicht alles zu ihrer vollsten Zufriedenheit gelang. An den Ringen setzte Stefan Heinzelmann ein Ausrufezeichen und holte mit schwierigen Krafthalten den Tageshöchstwert des dritten Geräts.

Am Sprung profitierten die Gäste von Fehlern der Hausherren und entschieden auch dieses Gerät knapp für sich. Tolle Übungen zeigten die Athleten am Barren, wo David Walter mit einer 11,4 mit der höchsten Note belohnt wurde. Einige konditionelle Probleme offenbarten sich schließlich am Reck - gegenüber der gegnerischen Mannschaft hatte man aber auch hier knapp die Nase vorne, unter anderem dank einer tadellosen Übung Andreas Feigels und 11,3 Punkten zum Abschluss des Wettkampfs.

Nächsten Sonntag werden in Griesheim die nächsten Punkte vergeben, wenn die WKG Ichenheim/Hofweier zu Gast sein wird.


 

1. Damenmannschaft: 1. Wettkampftag der Landesliga 2018

Auftakt nach Maß: TV Schiltach startet mit Dreifachsieg in die Landesliga

Die 1. Damenmannschaft des TV Schiltach ist am vergangenen Wochenende mit einem Auftakt nach Maß in die Landesliga 2018 gestartet. Beim ersten Wettkampf der Badischen Turnliga setzten sich die Turnerinnen in Ichenheim gegen alle drei Kontrahenten durch. Die Mannschaft bleibt somit bis zum Wettkampf in vier Wochen in Heidelberg auf Platz zwei.

Obwohl das Team aus Schiltach in der Vorbereitung mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatte, gelang es eine schlagkräftige Truppe ins Rennen zu schicken. Während Annalena Schwarzwälder die ganze Saison ausfallen wird, turnte Alexa Günter wegen einer Erkrankung unter der Woche nur an einem Gerät. Erstmals für den TV Schiltach am Start war dafür Zoe Kern – außerdem durfte man sich über die Rückkehr Josefa Kohlmanns freuen, die letztmals 2014 einen Liga-Wettkampf turnte.

Am Balken zeigte sich das Team gleich zu Anfang stabil: Zoe Kern zeigte einen Rückwärtssalto und bekam die höchste Wertung des Teams. Einen guten Eindruck hinterließen auch Alexa Günter und Lena Bühler, die beide zweistellige Punktzahlen bekamen. Am Boden kam es zu einem Sturz, welcher aber auch der einzige in diesem Wettkampf bleiben sollte: Josefa Kohlmann patzte bei ihrem Überschlag mit anschließendem Salto vorwärts. Der Mannschaftsleistung tat das jedoch keinen Abbruch, sodass auch am Boden ein gutes Ergebnis durch Nina Aubermann, Lena Bühler und Zoe Kern erzielt wurde.

Starke Sprünge gab es dann am nächsten Gerät zu bestaunen. Zunächst setzte Lena Bühler erstmals ihren Überschlag mit Schraube in den Stand. Zoe Kern mit ihrem Tsukahara gebückt – einer Radwende auf dem Sprungtisch mit anschließendem Rückwärtssalto - und Josefa Kohlmann mit selbigen in gehockter Ausführung teilten sich die zweithöchste Tageswertung (11,9). Am Stufenbarren setzte man zum Abschluss noch ein Ausrufezeichen. Hier erzielten die Athletinnen des TV Schiltach das deutlich beste Mannschaftsergebnis gegenüber den Kontrahenten. Verena Heinzelmann eröffnete mit einer guten Übung das Gerät. Nina Aubermann und Zoe Kern überzeugten mit hohen Schwierigkeiten. Josefa Kohlmann komplettierte schließlich die Geräte- und Gesamtwertung mit einer sauberen Vorstellung ihrerseits.

In der Endabrechnung ließ man mit 125,05 den Gastgeber TV Ichenheim mit etwas mehr als einen halben Punkt hinter sich (124,5). Den TV Freiburg-Herdern distanzierte man deutlicher mit fast zwei Punkten (123,25), während der eigentliche Favorit an diesem Tag, der StTV Singen, sich in schlechter Form präsentierte und deutlich abfiel (120,1). In vier Wochen, am 4.3., geht es in Heidelberg gegen die SG Kirchheim und dem TSG Seckenheim weiter. Bis dahin bleibt der TV Schiltach auf dem zweiten Platz und kann sich über einen gelungenen Einstand in die Landesligasaison freuen.


 

6. Wettkampftag der 2. Bundesliga

Beim Tabellenführer ist nichts zu holfen

Das VEGA Turnteam unterliegt in der Münchriedhalle beim StTV Singen deutlich mit 34 zu 50 (4:8 Gerätepunkte), bleibt aber auf Rang drei der 2. Bundesliga Süd. Am nächsten Samstag kommt es nun zum „Showdown“ um Platz 3 mit der TG Allgäu.

Einige positive Nachrichten erreichten die Schiltacher im Vorfeld dieser Auswärtsbegegnung: Neben den beiden Schweizer Nationalturnern Benjamin Gischard und Christian Baumann hat sich außerdem noch Alexander Hellmold für diesen Wettkampf angekündigt. Vor allem Hellmolds Einsatz kam gelegen, nachdem sich Sandro Dathe aufgrund seiner Verletzung aus dem letzten Wettkampf abmelden musste.

Viel hatte sich das VEGA Turnteam vorgenommen: Zumindest bis zum letzten Gerät wollten die Kinzigtäler am StTV Singen dran bleiben. Die Chance auf eine Überraschung wollte man sich somit wahren. Dieses Vorhaben fand nach Fehlern am Boden und Pferd jedoch sein jähes Ende. Dabei sollte sich Hellmolds Einsatz am Boden zunächst auszahlen, der eine saubere Auftakt-Übung turnte, gegen Singens Chrisitan Dehm aber dennoch zwei Punkte abgab. Nachdem wie zu erwarten Pit Nakic sein Duell gegen den Schweizer Marco Walter verlor und Benjamin Gischard seines für Schiltach gewann, leistete sich Nachwuchsturner Silas Hittler ein Sturz im letzten Duell. Das erste Gerät ging somit an den StTV Singen (3:11).

Auch am Pferd leisteten sich die Kinzigtäler Fehler, wodurch der Gegner leichtes Spiel hatte. Tom Nakic' Kontrahent Yevgen Yudenkov gelang dabei das Kunststück, trotz einem Sturz und einer unsauber ausgeführten Übung vier Punkte für das Heimteam zu erringen, obwohl Nakic eine gute Übung darbot. Einzig Gischard wusste zu überzeugen und leistete mit seinen fünf Scores Schadensbegrenzung (5:13).

Trotz dieser Rückschläge kämpften sich die Schiltacher zurück in den Wettkampf und zeigten starke Leistungen an den Ringen. Nachdem die ersten zwei Duelle an Singen gingen, hätte man eigentlich das Gerät für sich entscheiden müssen. Silas Hittler machte seine Sache auch gut – nur errang dieser zum Unverständnis von Trainer Andreas Feigel und Dirk Barwinsky nur ein Unentschieden gegen die deutlich einfachere Übung Rainer Wiecherts. Baumanns Punkte sollten am Ende nicht für den Geräte-Erfolg reichen (4:6).

Überraschen konnten die Kinzigtäler zumindest am Sprung - hier errang der TV Schiltach den längst schon überfälligen ersten Gerätesieg (9:5). Aber auch am Barren haderte das VEGA Turnteam mit so manchem Punktverlust. Doch die Mannschaft vom Hohentwiel war an diesem Gerät in zu guter Form, wodurch die letzte Übung Manuel Do Rosarios nicht zu einer Entscheidung zugunsten des VEGA Turnteams reichte (5:10).

Am Ende konzentrierte sich die Schiltacher Riege dennoch aufs Wesentliche: Trotz eines uneinholbaren Rückstands sollte Reck für die Gäste entschieden werden. Christian Baumann und Silas Hittler holten je vier Punkte, wodurch zwar das Gerät (8:5), jedoch nicht der Wettkampf ein erfolgreiches Ende fand.

Der TV Schiltach musste sich somit mit zwei Gerätesiegen zufrieden geben, da die erbrachte Leistung schlicht zu wenig war, um dem Gastgeber gefährlich zu werden. Trotzdem konnte man sich darüber freuen, dass Benjamin Gischard und Christian Baumann nochmals für den TV Schiltach am Start waren sowie Alex Hellmold seinen Deutschlandbesuch dazu nutzen konnte, das Team zu unterstützen. Gegen die TG Allgäu geht es nächsten Samstag (18 Uhr) wie erwartet um Platz 3.


 

5. Wettkampftag der 2. Bundesliga

Zuhause weiter ungeschlagen: Vierter Sieg in Folge

Mit 47:31 (9:3 Gerätepunkte) gewinnt das VEGA Turnteam gegen Exquisa Oberbayern und bleibt in der 2. Bundesliga zuhause weiter ungeschlagen. Mit dem vierten Sieg in Folge setzt man sich nun in der oberen Tabellenhälfte fest.

Frohen Mutes wollte das VEGA Turnteam in diese Begegnung gehen - noch bevor der Wettkampf gestartet ist, sollten die Kinzigtäler jedoch einen ersten Dämpfer einstecken. Sandro Dathe landete kurz vor Ende des Einturnens unglücklich und zog sich eine Wadenverletzung zu. Das sorgte natürlich für viele kurzfristige Änderungen in der Aufstellung. Nils Buchter durfte nochmals am Boden starten, Tom Nakic rutschte am Sprung in die Aufstellung und Manuel do Rosario durfte am Barren aushelfen.

Die Heimmannschaft versuchte das Beste aus der Situation zu machen und ließ sich diesen Verlust so gut es ging nicht anmerken. Gleichzeitig hatten sie das Glück, dass die Gäste doch so manchen Fehler machten, welche vor allem den beiden Schiltacher Taktikern Harry Krötz und Babett Barwinsky in die Hände spielte.

Das Team von Andreas Feigel und Dirk Barwinsky startete mit starken Übungen von Pit Nakic (4 Punkte), Nils Buchter (2) und dem Ukrainer Vladyslav Hryko (4) in den Wettkampf - vor allem Nils Buchter überraschte mit einem Punktgewinn gegen Oberbayerns Belgier, Noah Kuavita. 10:3 lautete das deutliche Ergebnis am Boden.

Am Pferd konnten die Kinzigtäler dem deutlich stärker einzuschätzenden Gegner Paroli bieten. Nach zunächst zwei verlorenen Duellen Lion Sundermanns und Pit Nakics gleichte man mit den Übungen von Vladyslav Hryko (3) und Tom Nakic (5) zu einem 8:8 aus. Nachdem Timo Armbruster die Ringe mit seinem Duell und zwei Punkten für das Heimteam eröffnete, feierte der 15-jährige Silas Hittler mit einer starken Übung einen gelungenen Einstand. Der Lohn war ein Unentschieden gegen Exquisas Markus Müller. Mit Hrykos fünf gewonnenen Scores stand es am Gerät 7:4 und vor der zweiten Wettkampfhälfte 25:15.

Am Sprung wiegte der Ausfall Dathes schwer: Ein sehr einfacher vierter Sprung von Tom Nakic war die Konsequenz. Obwohl Hryko seinem Team fünf Scores sicherte, schmolz der Vorsprung nach diesem Gerät, das mit 5:8 an die Gäste ging, auf nur noch sieben Punkte. Der Barren (10:4) entpuppte sich aber auch in diesem Wettkampf wieder als das Paradegerät der Schiltacher. Sundermann (3), Pit Nakic (3) und Hryko (4) entschieden ihre Duelle für sich. Auch Manuel do Rosario schlug sich beachtlich, hatte aber gegen Exquisas Belgier keine Chance.

Vor Reck hatten die Schiltacher somit einen komfortablen 13-Punkte-Vorsprung, den man nur noch verwalten musste. Dementsprechend setzten die Taktiker in den ersten zwei Vergleichen auf Lion Sundermann und Silas Hittler. Mit Jakob Glück und Noah Kuavita haben die Gäste gleich ihre zwei stärksten Reck-Turner dagegen gesetzt. Dieser Schachzug ging jedoch nicht auf und die Exquisas verbuchten vier Scores - zu wenig um die Niederlag abzuwenden. Hryko und do Rosario sorgten mit ihren Punktgewinnen schließlich für die Entscheidung am Gerät (7:4) sowie im Wettkampf mit 47:31.

Trotz des Ausfall Dathes bewahrte das VEGA Turnteam die Ruhe und lieferte eine konzentrierte Leistung ab. Auch Silas Hittler, erstmals in dieser Saison am Start, trug zum verdienten Erfolg bei. Mit nun vier Siegen in Folge setzen sich die Kinzigtäler in der oberen Tabellenhälfte fest. Nun darf man sich ein Wochenende lang entspannen, bevor es zum nächsten Auswärts-Wettkampf beim Tabellenführer kommt.


 

4. Wettkampftag der 2. Bundesliga

TV Schiltach festigt Platz 3

Mit dem 44 zu 35 gegen den TV Herbolzheim gewinnt das VEGA Turnteam den dritten Wettkampf in Folge in der 2. Bundesliga Süd. Damit festigen die Kinzigtäler den dritten Platz vor der TG Allgäu.

Der Auswärts-Wettkampf beim TV Herbolzheim fing für das VEGA Turnteam alles andere als vielversprechend an. Die ersten zwei Boden-Duelle in dieser Begegnung verloren die Gäste mit je drei Punkten. Der Ukrainer Vladyslav Hryko und Schlussturner Nils Buchter konnten das Ruder jedoch herumreißen und eroberten mit einem 8 zu 6 die Führung nach dem ersten Gerät.

Am Pferd erarbeiteten sich die Schiltacher einen gehörigen Vorsprung. Tom und Pit Nakic sowie der glänzend aufgelegte Vladyslav Hryko verbuchten insgesamt zwölf Punkte, während Lion Sundermann an den Franzosen Fabio Barzasi nur drei Punkte abgab. An den Ringen begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Timo Armbruster konnte genauso wie Hryko das Duell zugunsten Schiltachs gestalten. Am Ende stand jedoch ein 6 zu 7 für die Herbolzheimer – begünstigt auch durch eigene Unzulänglichkeit.

Mit einem 26 zu 16 vor der Pause haben die Schiltacher Athleten sich ein kleineres Polster zulegen können. Dass dieses auch nötig war, zeigte der Sprungdurchgang. So hatte Pit Nakic dem starken Sprung des Herbolzheimer Antonio Hubers nichts entgegenzusetzen und gab wie auch zwei weitere Schiltacher Punkte ab. Nur Hryko zeigte wieder einmal seine Weltklasse und entschied auch dieses Duell für sich. Nach dem 3 zu 8 am Sprung wurde der Vorsprung vor Barren bereits halbiert.

Nun konnten die Kinzigtäler jedoch die eigenen Stärken ausspielen und holten durch schlaues taktieren insgesamt neun Punkte, welche einem Verlust von drei Punkten gegenüberstehen. Hervorzuheben ist Lion Sundermanns Leistung, gegen den Franzosen Barzasi drei Punkte zu holen.

Trotz elf Punkte Rückstand waren die Breisgauer vor dem letzten Gerät noch durchaus in Schlagdistanz. Zittern mussten die Trainer Andreas Feigel und Dirk Barwinsky spätestens nach dem Fehlgriff von Sandro Dathe im ersten Reck-Duell und den vier Scores, die man nach Herbolzheim gab. Sundermann konnte im folgenden Duell Antonio Huber einen Punkt abnehmen, während Manuel Do Rosario gegen eine starke Übung Barzasis keine Chance hatte und vier Punkte abgab.

Vor dem letzten Duell stand es also 39 zu 35 für das VEGA Turnteam. Glücklicherweise hatte man seinen Trumpf in Person von Hryko noch nicht ausgespielt, sodass ein echtes Pfund vom Gegner hätte kommen müssen, damit sie eine Chance haben. Florian Wissert jedoch konnte der tadellosen Leistung des Ukrainers nichts entgegensetzen. Am Ende stand also ein 44 zu 35, welches das Team aus dem Kinzigtal weiterhin auf Platz 3 kampieren lässt.

Die Herbolzheimer entpuppten sich – fast schon wie erwartet – als ein sehr unangenehmer Gegner, welcher die Begegnung bis zum letzten Duell offen hielt. Die Schiltacher dagegen konnten nicht ganz an die Leistung gegen Buttenwiesen anschließen und leisteten sich mehr Fehler als sonst. Erfreulich, besonders in Hinblick auf die letzten Jahre, ist jedoch die Entwicklung am Pferd. Hier hat man inzwischen eine sichtbare Stabilität entwickelt. Freuen kann man sich auch über den nun auch rechnerisch feststehenden Klassenerhalt in der 2. Bundesliga und die noch kommenden Begegnungen, insbesondere zu Hause am nächsten Wochenende gegen Exquisa Oberbayern (Samstag, 15 Uhr).