1. Herrenmannschaft: 6. Wettkampftag der 2. Bundesliga 2018

Trotz Niederlage: VEGA Turnteam hat den sicheren Klassenerhalt

Der TV Schiltach unterlag am vergangenen Samstag dem TSV Pfuhl recht deutlich mit 24 zu 61. Trotzdem hat das VEGA Turnteam mithilfe der anderen Ergebnisse des Wettkampftags den Klassenerhalt auch rein rechnerisch sicher.

Für die Schiltacher ging es an diesem Tag wieder mit dem Ukrainer Vladyslav Hryko an die Geräte, der von der WM aus Doha zurückgekehrt ist. Außerdem verstärkte Alexander Hellmold das Team, welcher aus seinem langen Auslandsaufenthalt aus Argentinien zurückkehrte. Somit ergaben sich einige Spielräume für die Kinzigtäler, um Kräfte für den letzten Wettkampf gegen den TSV Buttenwiesen zu schonen.

Der Start am Boden war jedoch von Fehlern geprägt: Thorben Kern und Alexander Hellmold stürzten bei ihren Doppelsaltos und gaben neun Punkte an ihre Kontrahenten ab. Tom Nakic verlor gegen den starken Nachwuchsturner der Gäste, Alexander Kunz, drei weitere Punkte. Nur Hrykos Einsatz war mit einem Punktgewinn belohnt worden. Am Pferd zeigte sich das Team von Andreas Feigel und Dirk Barwinsky deutlich verbessert. Doch die Gegner blieben ebenso fehlerfrei und legten sogar stets eine Schippe drauf. Sie gewannen drei der vier Duelle, während Hryko wieder einziger zuverlässiger Punktelieferant für das Heimteam blieb.

An den Ringen ergab sich ein ähnliches Bild. Hier verpasste Tom Nakic jedoch durch einen Sturz bei seinem Abgang die Chance, seinem Kontrahenten, der ebenfalls beim Abgang gestürzt war, Punkte abzunehmen. Timo Armbruster und Alexander Hellmold zeigten zwar schöne Übungen, der Aufstiegsaspirant wusste jedoch mit hohem Niveau zu überzeugen. Einzig Hryko war wieder zur Stelle und verbuchte vier Punkte für den Gastgeber.

Mit einem 32 zu 9 beendete man die erste Hälfte des Wettkampfs. Hauptaugenmerk sollte nun auf die letzten beiden Geräte geworfen werden, an denen man auf wichtige Gerätepunkte hoffte. Denn am Sprung, wo Tobias Seifriz seinen ersten Auftritt der Saison hatte, war man wie zu erwarten mit teils stark vereinfachten Sprüngen deutlich dem Gegner unterlegen. Hier setzte es eine deutliche 0-zu-16-Schlappe.

Lion Sundermann legte am Barren stark vor und profitierte letztendlich von den Fehlern des Litauen Tomas Kuzmickas – fünf Punkte gingen an die Kinzigtäler. Manuel do Rosario musste sich Pfuhls Jonas Useldinger mit drei Punkten geschlagen. Hryko zeigte wiederum erste Unsicherheiten, kämpfte sich aber durch seine Übung und belohnte sich dafür mit zwei weiteren Punkten. Trotz des Sturzes Thorben Kerns verbuchten die Kinzigtäler dann den ersten Gerätegewinn des Tages, da er dank einer ansonsten sauberen Ausführung nur zwei Punkte abgab.

Am Reck war es wieder Sundermann, der sehr stark vorlegte und abermals fünf Punkte für das VEGA Turnteam holte. Roman Shkliarenko holte weitere drei Punkte und ließ den Gastgeber auf einen weiteren Gerätesieg hoffen. Pfuhls Kuzmickas trumpfte jedoch stark auf und ließ gegen do Rosario den Vorsprung wieder schmelzen. Nach Hellmolds Übung stand dann ein Geräteunentschieden, mit dem beide Mannschaften gut leben konnten.

Auch wenn es für das VEGA Turnteam eine deutliche Niederlage setzte, gab es am späten Abend freudige Nachrichten: Durch den Sieg der TG Allgäu über den TSV Buttenwiesen ist nun auch rechnerisch der Klassenerhalt gesichert. Im letzten Wettkampf gegen den TSV Buttenwiesen will das Team aus dem Schwarzwald dennoch nachlegen und mit einem Sieg einen versöhnlichen Abschluss der diesjährigen Saison erreichen.


 

1. Herrenmannschaft: 5. Wettkampftag der 2. Bundesliga 2018

TV Schiltach ohne Pit Nakic und ohne Fortune / Nichts zu holen bei starken Exquisas

Wie erwartet hatte der TV Schiltach es mit starken Exquisas zu tun und unterlag am Ende mit 57 zu 17 deutlich in Unterhaching.

Zwar erwartete die dezimierte Schiltacher Mannschaft einen starken Kontrahenten, doch auch selber machte man sich ein ums andere mal das Leben schwer. Am Boden misslang der Start völlig, nachdem in vier Übungen drei Stürze zu beklagen waren. Thorben Kern und Johannes Kastler gaben nach ihren Fehlern Punkte ab, während es Tom Nakic und dem Ukrainer Roman Shkliarenko nicht gelang, sich durchzusetzen. Auch am Pferd hatte man keine Fortune, obwohl hier zumindest stabile Übungen vorgetragen wurden und Lion Sundermann, der hier zum ersten mal in der Saison startete, seinen Job mehr als ordentlich machte. Tom Nakic holte hier noch die beste Pferdwertung, bekam es aber mit Exquisas Markus Müller zu tun, der mit einer starken Übung nichts anbrennen ließ. Nur dem russischen Turner Andrey Lagutov gelang für die Gäste aus dem Schwarzwald ein Punktgewinn.

An den Ringen spekulierte man eigentlich auf den Gerätesieg: Vier tolle Übungen, darunter auch die von Tom Nakic, der seinen verletzten Bruder Pit ersetzte, reichten dafür jedoch nicht. Lagutov kam nach seiner Übung mit schwierigsten Krafthalten mit vier gewonnenen Punkten noch am besten weg. Bei Timo Armbruster und Lion Sundermann dagegen war den Schiltachern nicht das Glück der Kampfrichter hold. Diese einseitige Begegnung setzte sich auch am Sprung mit einer 3-zu-13-Schlappe fort. Manuel do Rosario ersetzte seinen verletzten Teamkollegen und zeigte einen Kasamatsu in gehockter Ausführung. Shkliarenko holte hier die einzigen Punkte für die Kinzigtäler.

Am Barren konnte dann die Negativserie beendet werden und man holte sich trotz aller Unwägbarkeiten verdient das Gerät: Lagutov, Sundermann und do Rosario verbuchten vier Punkte und machten den Sturz Thorben Kerns und so manch zweifelhafte Bewertung vergessen. Am Reck unterlag man schlussendlich dem Gastgeber, nachdem der Brite Pavel Karnejenko gegen Sundermann die Gunst der Kampfrichter auf seiner Seite hatte und David Speck im letzten Duell stürzte. Da auch do Rosario nach toller Leistung sich geschlagen geben musste, reichten Shkliarenkos vier Punkte nur zur Ergebniskosmetik.

Das Team aus Oberbayern holte sich gegen die Turner von Andreas Feigel und Dirk Barwinsky den verdienten Sieg und dürfen sich somit Hoffnung auf das Ligafinale machen. Das VEGA Turnteam hat nun zwei Wochen Zeit, sich von dieser Niederlage zu erholen, um dann mit voller Konzentration gegen den TSV Pfuhl anzutreten und am 10. November (16 Uhr) einen anständigen letzten Heimwettkampf abzuliefern. Bis dahin könnte es auch zu weiteren Veränderungen in der Mannschaftsaufstellung kommen, die dann aber glücklicherweise keiner Verletzung geschuldet sein werden.


 

1. Herrenmannschaft: 4. Wettkampftag der 2. Bundesliga 2018

Heimniederlage gegen den Tabellenführer / Pit Nakic fällt für den Rest der Saison aus

Der TV Schiltach verliert zuhause unglücklich gegen den StTV Singen mit 22 zu 63. Die Entscheidung fiel schon an den Ringen, als Pit Nakic den Wettkampf vorzeitig abbrechen musste.

Dabei startete man nicht mal schlecht in den Wettkampf. Zwar konnten die Kinzigtäler am Boden nicht vollends überzeugen und lagen nach vier geturnten Duellen mit elf Punkten hinten, dennoch kämpfte sich das Heimteam am Pferd wieder in diesen Wettkampf hinein. Tom und Pit Nakic ließen mit ihren sieben gewonnenen Punkten Hoffnung aufkeimen, eine erfolgreiche Aufholjagd zu gestalten. Durch den Sturz Roman Shkliarenkos wurde diesem Vorhaben jedoch ein vorzeitiges Ende bereitet. Tim Leitenmair verbuchte im letzten Pferdduell satte fünf Punkte für Singen.

Entschieden war jedoch noch nichts. Tatsächlich folgte die Entscheidung trotzdem mit dem ersten Turner an den Ringen, als Pit Nakic zum Duell gegen Christian Dehm antreten wollte. Bei seinem zweiten Kreuzhang verletzte er sich so sehr, dass er die Übung als auch den Wettkampf abbrechen musste. Konsequenterweise errangen die Gäste hierdurch zehn Scores und zogen mit einem 7 zu 31 davon. Von diesem Schock gezeichnet fanden die Schiltacher Athleten nicht mehr in die richtige Bahn zurück. Die Ringe gingen trotz fünf Punkte Andrey Lagutovs an die Singener, wie auch alle folgenden Geräte.

Mit diesem herben Ausfall eines Leistungsträgers musste am Sprung und am Barren teils improvisiert werden. Tom Nakic ersetzte seinen Bruder am Sprung, hatte aber gegen Antonio Huber das deutliche Nachsehen. Auch Johannes Kastler und Thorben Kern gelang es nicht, weitere Ergebniskosmetik zu betreiben. Nur Shkliarenko wusste mit seinem Kasamatsu mit zusätzlicher Schraube zu überzeugen und holte für den Gastgeber drei Punkte. Am Barren startete im ersten Duell Manuel do Rosario für seinen verletzten Teamkollegen und lieferte bis auf den Abgang eine gute Leistung ab. Der Sturz nach seinem Doppelsalto rückwärts hatte jedoch weitere Punkte für den Stadtturnverein zur Folge. Trotzdem konnte man zumindest hier die verbleibenden Duelle sehr ausgeglichen gestalten. Andrey Lagutov zeigte überragende Leistungen und holte vier Punkte für die Kinzigtäler, während Lion Sundermann nur einen Punkt an Singens russischen Turner, Matvey Petrov, abgab. Knapp setzten sich die Turner vom Hohentwiel dann im letzten Duell gegen Thorben Kern durch und behielten doch noch ihre weiße Weste. Auch am abschließenden Reck war das Team von Andreas Feigel und Dirk Barwinsky der Situation nicht gewachsen. Dieses Gerät ging verloren, trotz dreier Punkte Shkliarenkos und dem beeindruckenden Unentschieden Sundermanns gegen Petrov. Am Ende stand eine schallende Niederlage gegen den weiterhin Führenden der 2. Bundesliga Süd.

Größter Wermutstropfen dieses Wettkampfes bleibt jedoch der Ausfall eines Leistungsträgers mit Pit Nakic. Zwar läuft das VEGA Turnteam keine Gefahr mehr, in Abstiegsnöte zu geraten - zumindest praktisch, in der Theorie jedoch möglich - aber nun hat man kaum mehr Ambitionen, die vorderen Plätze der 2. Bundesliga anzugreifen. Die kommende Begegnung gegen Exquisa Oberbayern in Unterhaching wird also insofern interessant sein, wie die Mannschaft in der Lage sein wird, diesen Ausfall zu kompensieren.


 

1. Herrenmannschaft: 3. Wettkampftag der 2. Bundesliga 2018

TV Schiltach erringt zweiten Saisonsieg gegen TG Allgäu

Der TV Schiltach hat sich in einem hochklassigen Duell gegen die TG Allgäu mit 37 zu 25 durchgesetzt und stellt damit den Kontakt zur oberen Tabellenhälfte wieder her. Am kommenden Samstag gastiert der derzeitge Tabellenführer aus Singen.

Beide Mannschaften konnten mit guten, wenn auch nicht fehlerfreien Leistungen überzeugen. So startete der Wettkampf am Boden prompt mit einem Unentschieden, da sich keine der beiden Riegen durchsetzen konnte. Den Auftakt machte wieder mal Pit Nakic, der sich dem Schweizer Fabien Herzog allerdings knapp geschlagen gab. Thorben Kern und Vladyslav Hryko, der sich ab nächster Woche mit der ukrainischen Nationalmannschaft bei der Turn-WM in Doha befinden wird, lieferten sehr gute Bodenübungen ab, die mit sechs Punkten belohnt wurden. Den Gerätesieg verpasste man nur knapp, nachdem Tom Nakic bei seiner Abgangsbahn stürzte.

Mit einem 8 zu 3 am Pferd setzten sich die Kinzigtäler erstmals ein wenig ab: Pit Nakic und Vladyslav Hryko wussten zu überzeugen, während Tom Nakic ein starkes Unentschieden gegen den Finnen Robert Kirmes holte. Einzig David Speck hatte zu kämpfen und gab nachdem er das Gerät verlassen hatte drei Punkte an die TG Allgäu ab. Die bayrischen Gäste blieben am Ball und konterten an den Ringen die Übungen von Pit Nakic und Lion Sundermann. Allgäus Jan Schwäke holte dabei vier Punkte und ließ sein Team wieder aufschließen. In den beiden verbleibenden Duellen behielten Timo Armbruster und Vladyslav Hryko jedoch die Nerven und holten damit das zweite Geräte-Unentschieden des Tages.

Durch gutes Taktieren der am Sprung deutlich unterlegenen Schiltacher Mannschaft schmolz der dünne Fünf-Punkte-Vorsprung nach der Pause nur nur um zwei. Erstmals in der Saison kam hier Tom Nakic zum Einsatz und verlor nach seinem Tsukahara vier Punkte an den deutlich schwieriger springenden Fabien Herzog. In den folgenden Duellen gelang es der TG Allgäu aber nicht, weitere Vorteile zu erarbeiten. Hryko gelang es im letzten Duell sogar noch zwei Punkte zu erringen. Am Barren erhöhten die Gäste den Druck und brachten sich mit Punktgewinnen gegen Pit Nakic und Lion Sundermann erstmals in Front. Der muntere Schlagabtausch fand jedoch kein Ende: Thorben Kern profitierte von einen der wenigen Fehler der Allgäuer und verbuchte starke vier Punkte für das Heimteam. Hryko stellte im abschließenden Barrenduell abermals seine Weltklasse unter Beweis und nahm mit seinem Punktgewinn wieder ordentlich Druck vom Kessel.

Mit sechs Punkten Vorsprung ging es an das letzte Gerät. Die Gäste gingen aufs Ganze und holten im ersten Duell gegen Manuel do Rosario drei Zähler. Dann kam es zum Debüt des Russen Andrey Lagutovs: Gegen Jan Schwäke holte er vier Punkte und sorgte damit für eine kleine Vorentscheidung. Nachdem auch noch Robert Kirmes bei seiner Kontergrätsche danebengriff und stürzte, war absolute Gewissheit, dass das VEGA Turnteam aus diesem Wettkampf siegreich hervorgehen wird. Sundermann gewann hierdurch sein Duell mit fünf Punkten. David Speck hatte schließlich die Ehre, den Wettkampf zu Ende zu bringen und brachte mit seinem Unentschieden gegen Stephan Urbin auch den Gerätesieg über die Ziellinie.

Durch diesen Sieg hält der TV Schiltach Anschluss an die obere Tabellenhälfte in dieser sehr ausgeglichenen Liga. Nun gastiert am nächsten Samstag (16 Uhr) der badische Konkurrent aus Singen im Schwarzwald. Der derzeitige Tabellenerste Stadtturnverein ist saisonübergreifend seit 16 Wettkämpfen ungeschlagen. Dem gegenüber steht die Heimbilanz des VEGA Turnteams: Seit dem November 2015 ging kein Wettkampf in heimischer Halle verloren. Sicher ist somit, dass eine der Serien brechen wird und ein hochkarätiger Wettkampf ins Haus steht.


 

1. Herrenmannschaft: 2. Wettkampftag der 2. Bundesliga 2018

Bittere Niederlage gegen den KTV Ries

Vieles lief in der Begegnung mit dem KTV Ries gegen den TV Schiltach. War es zunächst die eigene Leistung an den ersten drei Geräten, war es schließlich die Verletzung des ukrainischen Nationalturner Roman Shkliarenkos, die die Entscheidung am letzten Gerät brachte.

Kurios startete man dabei schon mit der ersten Bodenübung von Pit Nakic in den Wettkampf: Offensichtlich wurde die Zeitmessung einige Sekunden zu früh gestartet. So kam es aufgrund einer vermeintlichen Zeitüberschreitung zu unverhältnismäßig hohen Abzügen trotz guter Leistung. Für die erfahrene Schiltacher Mannschaft sollte das aber noch kein Grund gewesen sein, sich aus der Ruhe bringen zu lassen. Johannes Kastler, der erstmals am Boden für die Kinzigtäler startete, lieferte eine starke Übung ab und hielt ein Unentschieden gegen Maurice Etienne-Praetorius vom KTV Ries. Thorben Kern jedoch musste beim Doppelsalto rückwärts einen Sturz hinnehmen und so fünf Punkte abgeben, während Vladyslav Hryko die einzigen Punkte am Boden für den TV Schiltach holte. Bei vier Punkten Rückstand war jedoch noch nichts verloren. Am Pferd profitierten Pit Nakic und Vladyslav Hryko von Fehlern der Gastgeber und errangen insgesamt neun Punkte. Zehn wiederum gab man in den folgenden zwei Duellen ab, da David Speck zum einen keinen guten Tag an diesem Gerät hatte und Tom Nakic zum anderen dem starken Russen der Rieser, Ilya Kibartas, nichts entgegenzusetzen hatte.

Vermeidbare Fehler folgten an den Ringen: Pit Nakic stürzte beim Abgang und Timo Armbruster musste seine Übung mit einem Zwischenschwung unterbrechen. Beides wurde geradezu überhart vom Kampfgericht bestraft, sodass nach den Ringen ein 15-Punkte-Rückstand zu Buche stand. Nach der Pause kämpfte sich das Team von Andreas Feigel und Dirk Barwinsky jedoch zurück. Am Sprung errang man ein Unentschieden und am Barren gelang es sogar, den Rückstand dank einer starken Mannschaftsleistung um fünf Scores zu verringern. Bei zehn Punkten im Nachteil war das VEGA Turnteam also durchaus in Schlagreichweite.

Nach den Übungen von Lion Sundermann und David Speck kamen die Gäste sogar auf fünf Punkte heran. Was dann folgte, war mehr als bitter: Roman Shkliarenko vergriff sich nach seiner Kontergrätsche mit halber Drehung beim Wiedergreifen der Stange, stürzte in der Folge und verletzte sich dabei. Da er seine Übung abbrechen musste war das natürlich die Gelegenheit für den KTV Ries, die Begegnung für sich zu entscheiden. Mit Ilya Kibartas und zehn Scorepunkten für Ries war vor dem letzten Duell für die Schiltacher also nichts mehr zu holen. Manuel do Rosario gelang dennoch ein anständiger Abschluss am Königsgerät.

Dem VEGA Turnteam bleibt jetzt nichts anderes übrig, als zuversichtlich auf die kommende Begegnung mit der TG Allgäu zu blicken. Die Allgäuer haben im zweiten Anlauf ihren ersten Sieg errungen, zeigten im ersten Wettkampf wiederum einige Schwächen. Für das VEGA Turnteam wird es jetzt auch darum gehen, wieder an die Leistung vom ersten Wettkampf anzuknüpfen, um sich gute Chancen auf einen Erfolg über das Team aus dem Allgäu zu wahren.