1. Damenmannschaft: 1. Wettkampftag der Verbandsliga 2019

TV Schiltach startet mit Dreifacherfolg in die Verbandsliga

Die erste Damenmannschaft des TV Schiltach hat sich am vergangenen Samstag beim Auftakt der Verbandsliga in Heidelberg deutlich gegen die Konkurrenz durchgesetzt und belegt damit den ersten Rang in der Ligatabelle.

Ohne Lena Bühler starteten die Schiltacherinnen in den Wettkampf gegen die SG Kirchheim, dem TV Bodersweier sowie dem Gastgeber, der Heidelberger TV. Sie zog sich in der Woche zuvor einen Mittelfußbruch zu und wird die ganze Saison fehlen. Auch Verena Heinzelmann fehlte noch aufgrund ihres Studiums dem Team. Stattdessen kam Leonie Bogatzki, die eigentlich für die zweite Damenmannschaft vorgesehen war, überraschend zu ihrem Verbandsliga-Debut. Demenstprechend nervös als auch durch die Ausfälle geschwächt ging die Mannschaft beim Auftakt an die Geräte. Etwas Abhilfe konnte da Lea Müller schaffen, die auch wie letztes Jahr die Schiltacherinnen unterstützen wird.

Am Sprung gelang dem TV Schiltach dann ein Start nach Maß. Alle Turnerinnen standen ihre Sprünge – darunter auch Leonie Bogatzki, die für ihren erstmals geturnten Tsukahara mit einer guten Note belohnt wurde. Anschließend verzichtete man am Boden auf so manche Höchstschwierigkeit in den Übungen von Zoe Kern und Annalena Schwarzwälder. Das geringere Risiko zahlte sich dabei mit dem besten Bodenergebnis aller angetretenen Teams aus.

Auch am Barren zeigte das Team was es drauf hat und enteilte damit der Konkurrenz in der Gesamtwertung des Wettkampfs. Nina Aubermann zeigte eine tolle Übung, während Zoe Kern und Annalena Schwarzwälder erstmals mit Riesenfelgen turnten. Annalena zeigte zusätzlich eine halbe Drehung durch den Handstand und wurde mit dem Bestwert belohnt.

Einzig am Balken musste das Team aus dem Schwarzwald einen Sturz hinnehmen. Nina Aubermann, Lea Müller und Leonie Bogatzki gelangen aber ansonsten saubere Übungen ohne Wackler. Die beste Wertung erreichte wieder Annalena Schwarwälder mit einer tollen durchgeturnten Übung. Zoe Kern, die erstmal mit einem Salto als Aufgang turnte, rutschte dabei mit einem Fuß ab, zeigte jedoch Kampfgeist und konnte sich auf dem Gerät halten.

Am Ende des Tages stand ein ungefährdeter Sieg, bei dem man den zweitplatzierten Heidelberger TV mit 6,45 Punkten distanzierte (130,4 zu 123,95). Auch die Einzelwertung dominierten die Schiltacher Athletinnen auf den ersten drei Plätzen (Lea Müller mit 44,95; Annalena Schwarzwälder mit 43,15; Zoe Kern mit 42,3). Mit 21 erturnten Gerätepunkten liegt man nun zwischenzeitlich auf dem ersten Platz der Verbandsliga. Beim nächsten Wettkampf in Leimen am 24.02. hofft man diese Platzierung mit einer ähnlich guten Leistung verteidigen zu können. Stärkster Konkurrent wird hier wohl Gastgeber KuSG Leimen sein, der ebenfalls aus seinem Wettkampf siegreich hervorging.


 

1. Herrenmannschaft: 7. Wettkampftag der 2. Bundesliga 2018

Zweitligasaison endet mit Niederlage

Der TV Schiltach hat am vergangenen Samstag den letzten Wettkampf der Saison gegen ein starkes TSV Buttenwiesen mit 32 zu 51 verloren. Die Zweitliga-Saison 2019 beendet man somit auf dem sechsten Platz.

Mit dem klaren Ziel, um den Sieg kämpfen zu wollen, ist man nach Buttenwiesen gereist. Es sollte ein gelungener Saisonabschluss einer schwierigen Saison werden. Für den Gastgeber dagegen ging es um nichts anderes als den Klassenerhalt. Die Leistung jedenfalls stimmte, doch dem TSV Buttenwiesen gelang es, sein gesamtes Potential abzurufen. Am Boden war das VEGA Turnteam wie erwartet unterlegen, trotzdem blieb man mit einem 3 zu 9 in Schlagdistanz. Der ukrainische Nationalturner Vladyslav Hryko holte schon im ersten Duell drei Punkte für die Gäste. Johannes Kastlers Sturz – welcher an diesem Wettkampftag der einzige bleiben sollte – verhinderte ein besseres Ergebnis.

Am Pferd wurden die Duelle sehr ausgeglichen gestaltet. Den Punktgewinnen Tom Nakic und Hrykos standen Punktverluste Alexander Hellmolds und David Specks gegenüber. Mit einem 8 zu 8 liefen die Kinzigtäler also weiterhin einem Rückstand hinterher. An den Ringen konnte nicht ganz die eigene Stärke ausgespielt werden. Timo Armbruster und Hryko waren mit insgesamt fünf Punkten erfolgreich. Hellmold bekam es wiederum mit Buttenwiesens Vinzenz Höck zu tun und musste trotz toller Übung fünf Punkte abgeben. Lion Sundermann hatte im letzten Duell dann mit Problemen zu kämpfen, hat seine Übung aber dennoch erfolgreich zu Ende bringen können. Trotzdem stand ein weiterer Punktverlust fest, der in einen Halbzeitrückstand von 9 Punkten mündete.

Eine Vorentscheidung um den Tagessieg folgte dann am Sprung: 15 Punkte gab das VEGA Turnteam an den Kontrahenten ab. Auch Roman Shkliarenko konnte mit dem besten Sprung der Gäste nichts an diesem Umstand ändern. An den letzten beiden Geräten ging es also nur noch darum, irgendwie den Anschluss zu finden. Am Barren gelang das mit Hilfe der klasse Vorstellung Hrykos, Sundermanns und Thorben Kerns. Jedoch sorgte Hrykos Landsmann in Reihen des TSVs, Oleksander Petrenko, mit fünf Punkten gegen Manuel do Rosario für weitere Entlastung beim Gastgeber. Am Reck holten die Kinzigtäler zwar mit den letzten beiden Übungen von Sundermann und Shkliarenko den Gerätesieg am Reck, der Wettkampf ging jedoch mit 32 zu 51 verloren.

Trotz nahezu fehlerfreier Leistung war also für das Team von Andreas Feigel und Dirk Barwinsky nichts zu holen. Dennoch konnte man mit dem Gezeigten zufrieden sein. 2019 gibt es somit ein Wiedersehen: Während die Schwarzwälder schon seit dem vergangenen Wettkampftag keine Abstiegsgefahr drohte, sicherte sich der TSV Buttenwiesen in letzter Sekunde verdient den Klassenerhalt.


 

1. Herrenmannschaft: 6. Wettkampftag der 2. Bundesliga 2018

Trotz Niederlage: VEGA Turnteam hat den sicheren Klassenerhalt

Der TV Schiltach unterlag am vergangenen Samstag dem TSV Pfuhl recht deutlich mit 24 zu 61. Trotzdem hat das VEGA Turnteam mithilfe der anderen Ergebnisse des Wettkampftags den Klassenerhalt auch rein rechnerisch sicher.

Für die Schiltacher ging es an diesem Tag wieder mit dem Ukrainer Vladyslav Hryko an die Geräte, der von der WM aus Doha zurückgekehrt ist. Außerdem verstärkte Alexander Hellmold das Team, welcher aus seinem langen Auslandsaufenthalt aus Argentinien zurückkehrte. Somit ergaben sich einige Spielräume für die Kinzigtäler, um Kräfte für den letzten Wettkampf gegen den TSV Buttenwiesen zu schonen.

Der Start am Boden war jedoch von Fehlern geprägt: Thorben Kern und Alexander Hellmold stürzten bei ihren Doppelsaltos und gaben neun Punkte an ihre Kontrahenten ab. Tom Nakic verlor gegen den starken Nachwuchsturner der Gäste, Alexander Kunz, drei weitere Punkte. Nur Hrykos Einsatz war mit einem Punktgewinn belohnt worden. Am Pferd zeigte sich das Team von Andreas Feigel und Dirk Barwinsky deutlich verbessert. Doch die Gegner blieben ebenso fehlerfrei und legten sogar stets eine Schippe drauf. Sie gewannen drei der vier Duelle, während Hryko wieder einziger zuverlässiger Punktelieferant für das Heimteam blieb.

An den Ringen ergab sich ein ähnliches Bild. Hier verpasste Tom Nakic jedoch durch einen Sturz bei seinem Abgang die Chance, seinem Kontrahenten, der ebenfalls beim Abgang gestürzt war, Punkte abzunehmen. Timo Armbruster und Alexander Hellmold zeigten zwar schöne Übungen, der Aufstiegsaspirant wusste jedoch mit hohem Niveau zu überzeugen. Einzig Hryko war wieder zur Stelle und verbuchte vier Punkte für den Gastgeber.

Mit einem 32 zu 9 beendete man die erste Hälfte des Wettkampfs. Hauptaugenmerk sollte nun auf die letzten beiden Geräte geworfen werden, an denen man auf wichtige Gerätepunkte hoffte. Denn am Sprung, wo Tobias Seifriz seinen ersten Auftritt der Saison hatte, war man wie zu erwarten mit teils stark vereinfachten Sprüngen deutlich dem Gegner unterlegen. Hier setzte es eine deutliche 0-zu-16-Schlappe.

Lion Sundermann legte am Barren stark vor und profitierte letztendlich von den Fehlern des Litauen Tomas Kuzmickas – fünf Punkte gingen an die Kinzigtäler. Manuel do Rosario musste sich Pfuhls Jonas Useldinger mit drei Punkten geschlagen. Hryko zeigte wiederum erste Unsicherheiten, kämpfte sich aber durch seine Übung und belohnte sich dafür mit zwei weiteren Punkten. Trotz des Sturzes Thorben Kerns verbuchten die Kinzigtäler dann den ersten Gerätegewinn des Tages, da er dank einer ansonsten sauberen Ausführung nur zwei Punkte abgab.

Am Reck war es wieder Sundermann, der sehr stark vorlegte und abermals fünf Punkte für das VEGA Turnteam holte. Roman Shkliarenko holte weitere drei Punkte und ließ den Gastgeber auf einen weiteren Gerätesieg hoffen. Pfuhls Kuzmickas trumpfte jedoch stark auf und ließ gegen do Rosario den Vorsprung wieder schmelzen. Nach Hellmolds Übung stand dann ein Geräteunentschieden, mit dem beide Mannschaften gut leben konnten.

Auch wenn es für das VEGA Turnteam eine deutliche Niederlage setzte, gab es am späten Abend freudige Nachrichten: Durch den Sieg der TG Allgäu über den TSV Buttenwiesen ist nun auch rechnerisch der Klassenerhalt gesichert. Im letzten Wettkampf gegen den TSV Buttenwiesen will das Team aus dem Schwarzwald dennoch nachlegen und mit einem Sieg einen versöhnlichen Abschluss der diesjährigen Saison erreichen.


 

1. Herrenmannschaft: 5. Wettkampftag der 2. Bundesliga 2018

TV Schiltach ohne Pit Nakic und ohne Fortune / Nichts zu holen bei starken Exquisas

Wie erwartet hatte der TV Schiltach es mit starken Exquisas zu tun und unterlag am Ende mit 57 zu 17 deutlich in Unterhaching.

Zwar erwartete die dezimierte Schiltacher Mannschaft einen starken Kontrahenten, doch auch selber machte man sich ein ums andere mal das Leben schwer. Am Boden misslang der Start völlig, nachdem in vier Übungen drei Stürze zu beklagen waren. Thorben Kern und Johannes Kastler gaben nach ihren Fehlern Punkte ab, während es Tom Nakic und dem Ukrainer Roman Shkliarenko nicht gelang, sich durchzusetzen. Auch am Pferd hatte man keine Fortune, obwohl hier zumindest stabile Übungen vorgetragen wurden und Lion Sundermann, der hier zum ersten mal in der Saison startete, seinen Job mehr als ordentlich machte. Tom Nakic holte hier noch die beste Pferdwertung, bekam es aber mit Exquisas Markus Müller zu tun, der mit einer starken Übung nichts anbrennen ließ. Nur dem russischen Turner Andrey Lagutov gelang für die Gäste aus dem Schwarzwald ein Punktgewinn.

An den Ringen spekulierte man eigentlich auf den Gerätesieg: Vier tolle Übungen, darunter auch die von Tom Nakic, der seinen verletzten Bruder Pit ersetzte, reichten dafür jedoch nicht. Lagutov kam nach seiner Übung mit schwierigsten Krafthalten mit vier gewonnenen Punkten noch am besten weg. Bei Timo Armbruster und Lion Sundermann dagegen war den Schiltachern nicht das Glück der Kampfrichter hold. Diese einseitige Begegnung setzte sich auch am Sprung mit einer 3-zu-13-Schlappe fort. Manuel do Rosario ersetzte seinen verletzten Teamkollegen und zeigte einen Kasamatsu in gehockter Ausführung. Shkliarenko holte hier die einzigen Punkte für die Kinzigtäler.

Am Barren konnte dann die Negativserie beendet werden und man holte sich trotz aller Unwägbarkeiten verdient das Gerät: Lagutov, Sundermann und do Rosario verbuchten vier Punkte und machten den Sturz Thorben Kerns und so manch zweifelhafte Bewertung vergessen. Am Reck unterlag man schlussendlich dem Gastgeber, nachdem der Brite Pavel Karnejenko gegen Sundermann die Gunst der Kampfrichter auf seiner Seite hatte und David Speck im letzten Duell stürzte. Da auch do Rosario nach toller Leistung sich geschlagen geben musste, reichten Shkliarenkos vier Punkte nur zur Ergebniskosmetik.

Das Team aus Oberbayern holte sich gegen die Turner von Andreas Feigel und Dirk Barwinsky den verdienten Sieg und dürfen sich somit Hoffnung auf das Ligafinale machen. Das VEGA Turnteam hat nun zwei Wochen Zeit, sich von dieser Niederlage zu erholen, um dann mit voller Konzentration gegen den TSV Pfuhl anzutreten und am 10. November (16 Uhr) einen anständigen letzten Heimwettkampf abzuliefern. Bis dahin könnte es auch zu weiteren Veränderungen in der Mannschaftsaufstellung kommen, die dann aber glücklicherweise keiner Verletzung geschuldet sein werden.


 

1. Herrenmannschaft: 4. Wettkampftag der 2. Bundesliga 2018

Heimniederlage gegen den Tabellenführer / Pit Nakic fällt für den Rest der Saison aus

Der TV Schiltach verliert zuhause unglücklich gegen den StTV Singen mit 22 zu 63. Die Entscheidung fiel schon an den Ringen, als Pit Nakic den Wettkampf vorzeitig abbrechen musste.

Dabei startete man nicht mal schlecht in den Wettkampf. Zwar konnten die Kinzigtäler am Boden nicht vollends überzeugen und lagen nach vier geturnten Duellen mit elf Punkten hinten, dennoch kämpfte sich das Heimteam am Pferd wieder in diesen Wettkampf hinein. Tom und Pit Nakic ließen mit ihren sieben gewonnenen Punkten Hoffnung aufkeimen, eine erfolgreiche Aufholjagd zu gestalten. Durch den Sturz Roman Shkliarenkos wurde diesem Vorhaben jedoch ein vorzeitiges Ende bereitet. Tim Leitenmair verbuchte im letzten Pferdduell satte fünf Punkte für Singen.

Entschieden war jedoch noch nichts. Tatsächlich folgte die Entscheidung trotzdem mit dem ersten Turner an den Ringen, als Pit Nakic zum Duell gegen Christian Dehm antreten wollte. Bei seinem zweiten Kreuzhang verletzte er sich so sehr, dass er die Übung als auch den Wettkampf abbrechen musste. Konsequenterweise errangen die Gäste hierdurch zehn Scores und zogen mit einem 7 zu 31 davon. Von diesem Schock gezeichnet fanden die Schiltacher Athleten nicht mehr in die richtige Bahn zurück. Die Ringe gingen trotz fünf Punkte Andrey Lagutovs an die Singener, wie auch alle folgenden Geräte.

Mit diesem herben Ausfall eines Leistungsträgers musste am Sprung und am Barren teils improvisiert werden. Tom Nakic ersetzte seinen Bruder am Sprung, hatte aber gegen Antonio Huber das deutliche Nachsehen. Auch Johannes Kastler und Thorben Kern gelang es nicht, weitere Ergebniskosmetik zu betreiben. Nur Shkliarenko wusste mit seinem Kasamatsu mit zusätzlicher Schraube zu überzeugen und holte für den Gastgeber drei Punkte. Am Barren startete im ersten Duell Manuel do Rosario für seinen verletzten Teamkollegen und lieferte bis auf den Abgang eine gute Leistung ab. Der Sturz nach seinem Doppelsalto rückwärts hatte jedoch weitere Punkte für den Stadtturnverein zur Folge. Trotzdem konnte man zumindest hier die verbleibenden Duelle sehr ausgeglichen gestalten. Andrey Lagutov zeigte überragende Leistungen und holte vier Punkte für die Kinzigtäler, während Lion Sundermann nur einen Punkt an Singens russischen Turner, Matvey Petrov, abgab. Knapp setzten sich die Turner vom Hohentwiel dann im letzten Duell gegen Thorben Kern durch und behielten doch noch ihre weiße Weste. Auch am abschließenden Reck war das Team von Andreas Feigel und Dirk Barwinsky der Situation nicht gewachsen. Dieses Gerät ging verloren, trotz dreier Punkte Shkliarenkos und dem beeindruckenden Unentschieden Sundermanns gegen Petrov. Am Ende stand eine schallende Niederlage gegen den weiterhin Führenden der 2. Bundesliga Süd.

Größter Wermutstropfen dieses Wettkampfes bleibt jedoch der Ausfall eines Leistungsträgers mit Pit Nakic. Zwar läuft das VEGA Turnteam keine Gefahr mehr, in Abstiegsnöte zu geraten - zumindest praktisch, in der Theorie jedoch möglich - aber nun hat man kaum mehr Ambitionen, die vorderen Plätze der 2. Bundesliga anzugreifen. Die kommende Begegnung gegen Exquisa Oberbayern in Unterhaching wird also insofern interessant sein, wie die Mannschaft in der Lage sein wird, diesen Ausfall zu kompensieren.