1946 bis 1975

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1946-1949:

Die Handballer des TV Schiltach stiegen bis zur Zonenliga, der damals höchsten Spielklasse auf. Wegen der weiten Anfahrtswege konnte man sich dies aber nicht mehr leisten und stieg nach einem Jahr freiwillig wieder ab. 

1950:

Die Sportgemeinde Schiltach wurde wieder aufgelöst und der Turnverein "wiedergegründet". Gleichzeitig feierte man sein 50. Stiftungsfest mit der Ausrichtung des 34. Gauturnfestes. 

1952:

Am 30. August konnte der lang erwünschte Bühnenanbau in der Turnhalle eingeweiht werden. Treibende Kräfte waren die zwei Vorstände Karl Steffan und Hans Erhardt. 

1953:

Das Deutsche Turnfest fand in diesem Jahr in Hamburg statt. Man erreichte wieder ein beachtliches Ergebnis. 

1958:

Im September nahm man am Deutschen Turnfest in München teil. Im Vereinsturnen der Stärkeklasse E bekam man die Note "Vorzüglich". Außer Schiltach erreichten diese Wertung nur zwei andere Vereine des Schwarzwaldturngaus, Villingen und Haslach.
In diesem Jahr erfolgte unter Vorstand Erwin Wolber ein weiterer Anbau der Turnhalle. Hier wurde ein Geräteraum, eine Umkleide und ein Duschraum untergebracht. 

1960:

War das große Jahr der Handballdamen. Sie wurden Schwarzwaldmeister auf dem Feld und in der Halle. 

1967:

Die Handballer konnten in diesem Jahr den Aufstieg in die Hallenverbandsliga und in die Feldhandball-Verbandsklasse verwirklichen. 

1968:

26 Teilnehmer fuhren zum Deutschen Turnfest nach Berlin. 

1972:

seit 1972 gehörte die Schiltacher Turnerin Gisela Wöhrle zum Stamm der A-Nationalmannschaft. 1974 wurde sie Deutsche Meisterin am Boden. Höhepunkt ihrer Karriere waren wohl die Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Varna/ Bulgarien und an den vorolympischen Spielen 1975 in Montreal. 

1975:

Der Verein feierte sein 75-jähriges Jubiläum mit einer Turnschau, an der Turnerinnen und Turner der Deutschen Nationalmannschaft, unter anderem Gisela Wöhrle, teilnahmen.